Das wussten Sie sicher noch nicht über Marmor

Datum

13. Juli, 2020
Kategorien
Autor
Žak Mraček
2 Min. Lesezeit

Das wussten Sie sicher noch nicht über Marmor

Marmor bringt bis heute Eleganz und Klassik in jedes Zuhause. Er ist sehr beliebt für Bäder, Stiegen, Boden- und Wandbeläge, Fensterbänke und Säulen. Marmor ist Kalkstein, der durch Metamorphose unter der Erdoberfläche entstanden ist. Hohe Temperaturen und hoher Druck gaben ihm seinen Glanz und sein einzigartiges Farbspektrum. Deshalb wählen ihn so viele für ihr Zuhause. Möchten Sie noch mehr über Marmor erfahren?
  1. Der Name stammt von den alten Griechen
Das Wort Marmor stammt aus dem antiken Griechenland. „Marmaron“ oder „marmaros“ war und ist die Bezeichnung für den glänzenden, kristallinen Stein der Griechen. Die Engländer sagen „marble“, was so viel wie „glänzt wie“ bedeutet. Sie haben das Wort von den Franzosen übernommen, die Marmor „marbre“ nennen. Auf dem Balkan heißt er „mermer“ oder „mramor“. All diese ähnlichen Namen meinen denselben einzigartigen Naturstein mit glänzender Struktur, der bis heute für Feinheit und Luxus steht.
  1. Manche ägyptischen Pyramiden waren mit Marmor verkleidet
Vor Tausenden Jahren leuchteten viele Pyramiden in schönem Weiß. Die Baumeister der Antike verkleideten größere Pyramiden mit massiven Platten aus weißem Kalkstein oder Marmor, kleinere mit beigem Marmor. Auch ägyptische Tempel schmückte man mit Marmorblöcken und -säulen. Später wurden sie zur Zeit der Kalifate abgetragen und für den Bau von Moscheen verwendet. Darum sieht man auf den Marmorplatten alter Moscheen außerhalb von Kairo bis heute Hieroglyphen.
  1. Marmor hat große geschichtliche Bedeutung
Viele sehr alte wie neuere Bauwerke sind aus Marmor. Der weltberühmte Taj Mahal ist aus weißem Marmor. Das riesige Grabmal ließ Kaiser Shah Jahān für seine verstorbene Frau errichten. Michelangelo wählte reinen weißen Marmor für seine Skulpturen, weil er leicht durchscheinend ist und Licht eindringen lässt. Deshalb wirken seine Figuren so lebendig. Für die weltbekannte New York Public Library, fertiggestellt 1911, wurden über 15.000 m² Marmor verbaut.
  1. Marmor verändert sich ständig
Auch nach dem Schneiden, Verlegen und Reinigen bleibt Marmor ein metamorphes Gestein. Ist er der Witterung ausgesetzt, kann er sich weiter verändern. Säuren, Minerale aus hartem Wasser, saurer Regen und große Hitze lassen Marmor reagieren. Manche sehen darin einen Reiz. Wer das nicht möchte, schützt ihn mit einer passenden Imprägnierung. Marmor braucht daher etwas mehr Pflege als etwa Granit, das robusteste Gestein für Bau und Dekoration. Marmor als Bodenbelag