Fliesen im Außenbereich: Vor- und Nachteile

Datum

9. Jänner, 2025
Kategorien
Autor
Ana Rozman
3 Min. Lesezeit

Keramik im Freien gibt es schon seit den alten Griechen und Römern. Damals schmückte sie nur den Hauseingang. Heute verwenden wir Fliesen im Außenbereich für viele Zwecke.

Sie sind eine sehr beliebte Investition, die sich dank ihrer vielen Vorteile für alle rechnet.

Vorteile von Fliesen im Außenbereich

Bodenfliesen für außen sind viel stärkeren Umwelteinflüssen ausgesetzt als Fliesen im Haus. Sie unterscheiden sich vor allem im Material: Sie sind deutlich fester und belastbarer.

Sie bestehen aus Feinsteinzeug und sind daher beständig gegen Frost, Säuren, Laugen und Salz.

Hochwertige Fliesen sind rutschhemmend und nehmen kein Wasser auf.

Außenfliesen

Bodenfliesen sind ideal für Höfe und Terrassen, denn sie verbinden Festigkeit mit schöner Optik.

Es gibt sie in vielen Farben, Mustern und Formaten, von XXL-Keramik bis zu Mosaikfliesen. So wird Ihr Außenbereich einzigartig, angenehm und dauerhaft.

Stiege aus XXL-Fliesen

Ein wichtiger Vorteil: Fliesen sind hypoallergen, geruchsneutral, nicht brennbar und sehr widerstandsfähig gegen mechanische Beschädigung.

Sie sind auch sehr leicht zu reinigen und zu pflegen. Sie nehmen keinen Schmutz auf, Schimmel und Bakterien finden dort keinen Halt.

Fliesen haben eine sehr lange Lebensdauer und sind vielseitig, innen wie außen.

Es gibt sie in vielen Farben und Dekoren sowie in Holz-, Stein- und Metalloptik. Sie haben die Wahl zwischen matter und hochglänzender Keramik, passend zu einer klassischen oder modernen Gestaltung.

Für außen eignen sich matte oder strukturierte Oberflächen besser. Sie nehmen weniger Wasser auf und sind rutschhemmend.

Im Freien wird Keramik auch oft für Stiegen mit Fliesen verwendet. Sie sehen schön aus und widerstehen mechanischer Beschädigung, starkem Frost und großen Temperaturschwankungen.

Innenstiege aus Keramikplatten

Nachteile von Fliesen im Außenbereich

Wenn Sie im Freien Fliesen verlegen, die nicht für außen gedacht sind, kann das gefährlich werden. Sie sind meist nicht rutschhemmend, und schon wenig Feuchtigkeit kann zu einem Sturz führen.

Fliesen sind grundsätzlich sehr pflegeleicht. Bei strukturierten Oberflächen kann die Reinigung aber etwas aufwendiger sein.

Ein Nachteil: Springt oder splittert eine Fliese, ist sie nur schwer zu ersetzen.

Auch die Verlegung verlangt viel Genauigkeit und die richtigen Kleber und Fugenmassen. Für außen müssen sie jeder Witterung standhalten.

Eine schlecht ausgeführte Verlegung kann dazu führen, dass sich Fliesen durch eindringendes Wasser heben.

Fliesen erwärmen sich sehr schnell, verlieren die Wärme aber ebenso schnell. 

In den Fugen sammeln sich leicht Bakterien. Regelmäßige Reinigung ist daher wichtig.

Tipps für die Wahl von Fliesen für außen

  • Die Oberfläche von Außenfliesen sollte rau und grob strukturiert sein, damit sie rutschhemmend ist. Achten Sie auf die Rutschhemmklasse (geeignet sind R10 bis R12).
  • Für eine besonders schöne Wirkung empfehlen wir XXL-Keramik. Sie hat weniger Fugen, die Sie reinigen müssen. Wenn möglich, vermeiden Sie helle Fugen.
  • Wenden Sie sich für die Verlegung unbedingt an einen erfahrenen Fliesenleger. Er bereitet einen sauberen, ebenen Untergrund vor, trägt den Kleber richtig auf und verlegt die Fliesen fachgerecht und schön.

Trotz einiger Nachteile sind Fliesen bei fachgerechter Verlegung die beste und schönste Lösung für Ihre Außenflächen.