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Welches Reinigungsmittel eignet sich am besten für Naturstein?
Naturstein ist eines der belastbarsten und vielseitigsten Materialien. Er ist sehr edel, und damit das so bleibt, braucht er Pflege und die richtige Reinigung. Welches Reinigungsmittel eignet sich also am besten für Naturstein?
Hier einige Tipps, wie Sie Naturstein pflegen, damit er Ihnen viele Jahre Freude macht.
Bei der Reinigung zählen die Eigenschaften des Steins
Bevor Sie den Naturstein in Ihrem Zuhause reinigen, informieren Sie sich gut über seine Eigenschaften. Manche Steine sehen sehr ähnlich aus, unterscheiden sich aber stark: in Härte, Wasseraufnahme, Oberflächenbearbeitung und Säureempfindlichkeit.

Kennen Sie diese Faktoren, wissen Sie, wie Sie den jeweiligen Stein pflegen, damit er lange schön bleibt. Harte Gesteine sind meist sehr kratzfest, weiche viel empfindlicher. Bei weichen Steinen vermeiden Sie daher harte Bürsten.
Auch die Oberflächenbearbeitung spielt eine Rolle. Verwenden Sie auf polierten Böden alkalische Reiniger mit hohem pH-Wert und zu harte Bürsten, können sie matt werden und ihren Glanz verlieren. Das Reinigungsmittel muss also zum jeweiligen Stein passen.
Worauf Sie bei der Reinigung von Naturstein achten sollten
Regelmäßige Reinigung – Damit Naturstein immer schön bleibt, reinigen Sie ihn regelmäßig.
Verschüttete Flüssigkeiten – Bei Rotwein oder Kaffee handeln Sie sofort und entfernen den Fleck.
Kein Essig – Essig ist ein beliebtes Hausmittel, für Naturstein aber nicht zu empfehlen.
Welches Reinigungsmittel für Naturstein?
Es gibt viele Reinigungsmittel für Naturstein. Wichtig ist, dass sie keine starken Säuren enthalten und umweltfreundlich sind. Verschiedene Steine brauchen allerdings unterschiedliche Pflege.

Am besten eignen sich für Naturstein neutrale, milde Reiniger, die speziell dafür entwickelt wurden.
- Für Arbeitsplatten und Tische aus Stein genügen ein paar Tropfen Neutralreiniger, Seife oder Spülmittel und warmes Wasser.
- Bei Marmor und Kalkstein verwenden Sie keinesfalls Produkte mit Zitrone, Essig oder anderen Säuren. Sie können Verfärbungen und Schäden an der Oberfläche verursachen. Meiden Sie auch scheuernde Reiniger, weil sie die Oberfläche zerkratzen können.
- Für Steinböden genügen meist warmes Wasser und ein weiches Tuch. So vermeiden Sie Kratzer und andere Schäden.
- Testen Sie ein neues Reinigungsmittel zuerst an einer kleinen, unauffälligen Stelle, um sicherzugehen, dass es keine Schäden verursacht.
- Steinflächen im Freien sollten Sie regelmäßig reinigen, damit sich kein Schmutz festsetzt. Bei hartnäckigem Schmutz empfehlen wir spezielle Natursteinreiniger.
Schritt für Schritt zu sauberem Naturstein
Saugen oder kehren Sie die Oberfläche des Natursteins immer zuerst. Hartnäckige Verschmutzungen entfernen Sie mit einem Holzspachtel, um Kratzer zu vermeiden. Dann bereiten Sie einen Kübel warmes Wasser mit etwas Spülmittel oder speziellem Natursteinreiniger vor.
Ideal ist ein weiches Mikrofasertuch. Spülen Sie es öfter aus, damit Sie den Schmutz nicht verteilen.
Flächen aus Naturstein sind etwas ganz Besonderes und, richtig gepflegt, eine wahre Augenweide. Reinigen und pflegen Sie Ihren Naturstein regelmäßig. Er dankt es Ihnen mit dauerhafter Schönheit.
Haben Sie noch Fragen zur Pflege von Naturstein? Kontaktieren Sie unsere Fachleute. Sie helfen Ihnen gern.