Startseite / Aktuelles / Naturstein / Marmor oder Granit? Was wählen?
Marmor oder Granit? Was wählen?
3 Min. Lesezeit
Granit ist einer der bekanntesten Vertreter der magmatischen Gesteine. Er entstand, als Magma durch Spalten Richtung Erdoberfläche drang. Unter hohem Druck kristallisierten die Minerale, daher die typische kristalline Struktur.
Granit hat eine viel buntere Farbpalette, von Hellgrau bis Schwarz, auch Rot und Grün. Sie erkennen ihn an seinem körnigen, kristallinen Aussehen.
Marmor dagegen ist weicher und daher leichter zu bearbeiten. Er wird meist im Innenbereich eingesetzt, für Stufen, Wandverkleidungen, Kaminverkleidungen, Fensterbänke und Böden.
In der passenden Dicke eignet sich auch Marmor für außen. Da er aus natürlichen Mineralen besteht, gibt er keine Giftstoffe oder chemischen Rückstände ab. Er wirkt antibakteriell, gefährliche Bakterien breiten sich darauf nicht aus.
Marmor oder Granit? Was wählen?
Marmor oder Granit? Beide zählen zu den am häufigsten verwendeten Natursteinen. Durchdacht eingesetzt, finden sie in vielen Ecken Ihres Zuhauses Platz und bringen Natur und Eleganz hinein. Was haben Marmor und Granit gemeinsam, und worin unterscheiden sie sich?Zuerst ein paar Worte zu Naturstein
Naturstein kommt meist in der letzten Bauphase oder bei der Einrichtung von Wohnung oder Geschäftslokal zum Einsatz. Viele wählen Rustika für Fassaden oder Innenwände, Marmor oder Granit für Stufen und für Böden innen und außen, Granit für die Küchenarbeitsplatte. Die Möglichkeiten sind zahlreich. Worauf Sie bei der Wahl zwischen Marmor und Granit achten sollten, zeigt die Grafik unten. Welche Eigenschaft ist Ihnen am wichtigsten?
Herkunft und Aussehen von Marmor und Granit
Zuerst zur Entstehung der beiden Gesteine. Marmor zählt zu den metamorphen Gesteinen. Er entstand durch Rekristallisation von Kalkstein oder Dolomit unter hohem Druck und hohen Temperaturen tief unter der Erdoberfläche. Weil er aus kleineren und größeren farblosen Körnern besteht, schimmert er. Meist ist er hell, von Weiß über Hellgrau bis Beige. Ausnahmen gibt es, wenn er Hämatit enthält, der ihm einen rötlichen Ton gibt.
Granit ist einer der bekanntesten Vertreter der magmatischen Gesteine. Er entstand, als Magma durch Spalten Richtung Erdoberfläche drang. Unter hohem Druck kristallisierten die Minerale, daher die typische kristalline Struktur.
Granit hat eine viel buntere Farbpalette, von Hellgrau bis Schwarz, auch Rot und Grün. Sie erkennen ihn an seinem körnigen, kristallinen Aussehen.
Eigenschaften von Marmor und Granit
Granit ist durch seine Entstehung äußerst fest. Er trotzt jeder Witterung und ist wenig empfindlich gegen Temperaturschwankungen sowie chemische und mechanische Schäden. Deshalb setzt man ihn vor allem im Bauwesen und im Außenbereich ein. Zur Veranschaulichung: Granitwürfel wurden oft als Straßenpflaster verwendet, mancherorts bis heute. Außerdem findet man Granit bei Grabdenkmälern, Außenböden, Stufen, Fensterbänken und Küchenarbeitsplatten. Kurz gesagt: Granit kommt dort zum Einsatz, wo Flächen Wind und Wetter ausgesetzt, stark beansprucht oder mechanisch gefährdet sind.
Marmor dagegen ist weicher und daher leichter zu bearbeiten. Er wird meist im Innenbereich eingesetzt, für Stufen, Wandverkleidungen, Kaminverkleidungen, Fensterbänke und Böden.
In der passenden Dicke eignet sich auch Marmor für außen. Da er aus natürlichen Mineralen besteht, gibt er keine Giftstoffe oder chemischen Rückstände ab. Er wirkt antibakteriell, gefährliche Bakterien breiten sich darauf nicht aus.