Sie planen Fensterbänke aus Stein? Das sollten Sie wissen

Datum

16. November, 2020
Kategorien
Autor
Žak Mraček
3 Min. Lesezeit

Sie planen Fensterbänke aus Stein? Das sollten Sie wissen

Bauen Sie gerade Ihr Zuhause, oder tauschen Sie die Fenster und gestalten Ihre Räume neu? Fenster sind ein wesentlicher Teil jeder Wohnung, jedes Büros, jedes Hauses und jedes Betriebsgebäudes. Sie bringen Tageslicht herein, und über sie lüften wir und holen frische Luft in die Räume. Die Fensterbank gehört zum Fenster und bildet seinen unteren Abschluss. Sie leitet Wasser ab und hat zugleich einen ästhetischen Wert. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen und setzt farbige Akzente an Innenwänden oder an der Fassade. Entscheidend ist die Wahl des Materials. Naturstein bietet hier viele Vorteile.

Welche Aufgabe hat die Innenfensterbank?

Die Innenfensterbank schützt in erster Linie die Wand unter dem Fenster. Im Wohnraum dient sie außerdem als Deko- und Ablagefläche, meist für Zimmerpflanzen. Mit Innenfensterbänken können Sie Ihre Räume also deutlich verschönern. Umso wichtiger ist die richtige Materialwahl. Am besten entscheiden Sie sich gleichzeitig mit der Wahl der Fenster. Die Auswahl an Materialien und Farben ist groß. Am häufigsten sind Holz, HPL-Laminat, PVC und natürlich Naturstein. Letzterer bietet viele Vorteile. Bei Steinfensterbänken ist Marmor besonders beliebt. Mit seinem schönen, eleganten Aussehen wertet er jeden Raum auf. Marmorfensterbänke eignen sich für innen und außen. Die maximale Länge hängt von Sorte und Dicke ab und liegt bei etwa 2,5 bis 3 m. Sehr häufig gewählt werden auch Granitfensterbänke. Sie sind etwas körniger und härter und deutlich widerstandsfähiger gegen Stöße und Witterung. Daher eignen sie sich auch für außen. Die maximale Länge liegt ebenfalls bei etwa 2,5 bis 3 m. Granitplatten gibt es in 2 oder 3 cm Dicke.  

Welche Aufgabe hat die Außenfensterbank?

Die Außenfensterbank schützt vor allem die Fassade vor Witterung und Schmutz. Der Schmutz bleibt auf der Fensterbank und erreicht die Fassade gar nicht. Dafür sorgt die Tropfnase an der Unterseite. Die Fensterbank muss weit genug über die Fassade hinausragen. Eine schmutzige Fensterbank ist viel schneller gereinigt als eine Fassade. Auch für außen gibt es eine große Auswahl an Materialien und Farben. Für Steinfensterbänke eignet sich Granit am besten. Er ist viel härter als die meisten anderen Materialien und daher widerstandsfähiger gegen Witterung und mechanische Schäden. Er verzieht sich nicht und hinterlässt keine Rostspuren an der Fassade.  

Welche Vorteile hat eine Fensterbank aus Stein?

Fensterbänke aus Stein sind langlebig – vor allem im Vergleich zu anderen Materialien. Holzfensterbänke, die man noch in vielen Wohnungen findet, neigen zu Schimmel und Rissen. Metall kann mit den Jahren Oxidationsspuren hinterlassen, Kunststoff kann sich verziehen. Naturstein ist deutlich widerstandsfähiger gegen Witterung, Feuchtigkeit und die Zeit. Seine physikalischen Eigenschaften belegen, dass Stein das beständigste Material ist. Auch Marmor eignet sich für Außenfensterbänke: Er ist hart, dicht und hat eine gute Druckfestigkeit. Nur die Farbe kann sich etwas verändern, und die Oberfläche wird etwas rauer. Naturstein ist außerdem sehr hitze- und frostbeständig. Fensterbänke aus Stein sind auch schön anzusehen – Sie wählen aus vielen Tönen in Weiß, Creme, Schwarz, Grau, Braun und Grün. Naturstein gibt es in fast allen Farbtönen, dazu mit schönen natürlichen Mustern, die Ihr Zuhause beleben. Typisch für Naturstein sind einzigartige Muster. Zwei völlig gleiche Stücke werden Sie kaum finden. Innenfensterbänke aus Stein verschönern Ihre Räume besonders und geben ihnen einen Hauch Eleganz. Die Pflege ist sehr einfach – auf Stein entstehen Flecken viel schwerer, und er verschmutzt weniger. Was anfällt, ist leicht zu reinigen. Halten Sie sich dabei an einige Regeln: Kalkhaltige Steine dürfen Sie nicht mit Säuren oder anderen ätzenden Mitteln reinigen. Außerdem schrumpft Naturstein im Gegensatz zu anderen Materialien nicht und bröckelt nicht von selbst, und Granit verändert seine Farbe nicht.